Aktuelles

Dank den vielen Freiwilligen!

12. 7. 2010 - 11:32
Der diesjaehrige Social Day Herford scheint ein voller Erfolg zu werden. Alleine am FGH haben sich 603 Freiwillige engagiert - das sind mehr als 75 Prozent aller SchuelerInnen. Ein Bericht zum Tag folgt hier in Kuerze, die endgueltigen Spendensummen werden nach den Sommerferien bekannt gegeben. Schon jetzt moechten die Veranstalter den Freiwilligen einen ganz herzlichen Dank aussprechen!

Jobs gesucht?

25. 6. 2010 - 11:53
In diesem Jahr machen sehr viele Schueler mit und viele Jobs werden ueber persoenliche Beziehungen vergeben, daher ist die Jobboerse immer wieder schnell leer. Wer aber noch mitmachen moechte und selber keine Stelle gefunden hat, der sollte sich kurz per Telefon oder Mail beim StJR (Kontakt auf dieser Seite) melden - wir finden noch Stellen fuer euch!

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Ein erstes Fazit zum Social Day Herford 2009:

Fleißige Schülerinnen und Schüler, engagierte Spender und natürlich ganz viel Spaß!

Die Bereiche, in denen sich die Schülerinnen und Schüler stark für Gutes machten, waren überaus unterschiedlich und vielfältig, eben so wie die Gründe für die Wahl des einen oder anderen Betätigungsfeldes:
Viele Freiwillige suchten sich beispielsweise ihre Tätigkeit zum Social Day ganz bewusst mit Blick auf eine mögliche Berufswahl aus. So auch der 13-jährige Jan der OHS, der sich für Fernseher und HiFi interessiert und sich deshalb bei EP Meyer-Arend nützlich machte. Seine Tätigkeiten waren dann auch die eines ganz normalen Auszubildenden, seinem „Chef für einen Tag“ ist die Unterstützung von Jugendlichen bei der Wahl einer geeigneten Ausbildung nämlich sehr wichtig. Marie vom KMG hatte sich früher gewünscht, Krankenschwester zu werden. Über den Vater ihrer Freundin Elisabeth ergatterten sie und ihre Freundin eine spannende Stelle am Klinikum Herford. Während Marie sich auf der Neurologischen Station nützlich machen durfte, engagierte sich Elisabeth auf der Urologie. In professioneller Schwesterntracht waren sie von den richtigen Schwestern im Grunde nicht zu unterscheiden, so professionell bewegten sie sich über die Flure und halfen, die Mahlzeiten auszuteilen, Spritzen aufzufüllen und Patienten zum EKG oder in den Waschraum zu begleiten.


Viele der ehrenamtlich für einen guten Zweck Tätigen hatten sich dann aber auch Jobs gesucht, die ihren privaten Interessen entsprachen. So zum Beispiel Mailen vom KMG, der es sehr wichtig war, „etwas mit Klamotten“ zu tun zu haben. Sie verbrachte den Social Day in der Damenabteilung von Klingenthal damit, neue Sachen aus dem Lager zu holen und Ware zu reduzieren. Oder David vom KMG, 13 Jahre, der im Elsbach Restaurant Gemüse für das Mittagessen geschnitten oder Kräuter zupfte und sich zwischen Töpfen, Schüsseln und Schneidebrettern sichtlich wohl zu fühlen schien.
Wieder andere stellten den sozialen Aspekt ihrer Betätigung in den Vordergrund. So richteten Felix, Robert und Jens aus einer 5. Klasse des KMG im AWO Begegnungszentrum Kastanienallee einen Seniorennachmittag aus. Nachdem sie leckere Muffins gebacken und Tische gedeckt hatten, gestalteten sie den Nachmittag, indem sie den Gästen Stücke auf ihren Instrumenten präsentierten oder gemeinsam mit ihnen Spiele spielten.
Die 12-jährige Liza vom KMG hatte sich für eine Betätigung in den Herforder Werkstätten entschieden, weil sie die Arbeit mit Menschen mit Behinderung wichtig findet. In der Förderung für Schwerbehinderte bereitete sie das Frühstück zu, half im Kiosk und füllte im Bereich der Holzverarbeitung Katzengrassamen ab. Während sich das Mädchen gut vorstellen kann, sich auch außerhalb des Social Day ehrenamtlich in diesem Bereich zu engagieren, sieht ihre berufliche Perspektive ganz anders aus: Liza möchte nämlich Staatsanwältin werden.
Vielen Schülerinnen und Schülern war es dann einfach wichtig, dabei zu sein. Sie machten sich – oft auch mit großer Unterstützung ihrer Eltern – auf die manchmal nicht ganz einfache Suche nach einem Job und waren dabei relativ offen, was ihre Betätigung anging. So zum Beispiel die elfjährige Pia vom KMG, die – davon zeugten die Mehlflecken auf ihrer Schürze – um sieben Uhr morgens schon fleißig im Einsatz war. In der Bäckerei Schumacher lieferte sie als Freiwillige Brötchen an eine Kaserne und eine Schule aus, räumte den Laden ein, bediente an der Theke und buk einen furchtbar lecker aussehenden Erdbeerkuchen, von dem sie ihren Eltern zum Dank für die Unterstützung bei der Jobsuche gleich ein großes Stück mitbrachte.

Oder Aysu aus der 5D des KMG, die im Blumengeschäft Elke Drewes aufgenommen wurde, wo man sie und ihre Familie bereits als Kunden kannte und wo sie einen netten Vormittag mit dem Dekorieren und Anfertigen von Gestecken verbringen durfte. Lara und Asma, beide 13 Jahr und Schülerinnen der OHS hatten sich spontan im Rewe-Supermarkt beworben. Hier durften sie Lebensmittel einräumen, etikettieren und sortieren und empfanden diesen Tag als sinnvolle und abwechslungsreiche Ergänzung zum Schulalltag.

Eines jedoch hatten nahezu alle Stellen gemeinsam, ob im Supermarkt, im Autohaus, im Bekleidungsgeschäft oder der Bäckerei, ob im Restaurant oder Blumengeschäft, beim Arzt, im Begegnungs- oder Jugendzentrum oder in der Kita, ob in großen Firmen, kleinen Betrieben, Läden oder bei Privatpersonen – die „Arbeitgeber“ hatten sich sehr viel Mühe mit dem Einsatz der Ehrenamtlichen gegeben und sich sinnvolle Tätigkeiten überlegt. So erlebten die Freiwilligen im Rahmen ihres sozialen Engagements einen zwar auch anstrengenden, vor allem aber aufregenden Tag, der neben vielen neuen Einblicken auch ein bisschen Spaß gemacht hat – so zumindest der Eindruck der beiden Social-Day-Reporterinnen Hannah und Julia, 15 Jahre, vom KMG, die gemeinsam mit dem Veranstalter einige Schülerinnen und Schüler bei ihren Tätigkeiten besuchten und so den Social Day Herford 2009 dokumentierten.

Nun muss der Eingang aller Spenden abgewartet werden, bevor nach den Sommerferien die endgültige Spendensumme wie auch die tatsächliche Anzahl aller beteiligten Schülerinnen und Schüler bekannt gegeben werden kann. In feierlichem Rahmen werden dann die beiden Schulen und die drei geförderten Projekte ihre Spendenschecks in Empfang nehmen können. In diesem Jahr gefördert wird erstens die Maßnahme „Gestaltung eines Außengeländes als Erlebnisraum für Kinder und Jugendliche in der Innenstadt“ des CVJM Herford Stadt e.V. Unter Beteiligung von Jugendlichen soll das Geld des Social Days zur Gestaltung des Außengeländes hinter dem JZ Tott mit Garten, Spielbereich, Beachvolleyball-Feld und Sitzgelegenheiten genutzt werden. Zweitens wählte die Jury die Maßnahme „Gewinnung weiterer Räume für die Pfadfinder“ der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) – Siedlung St. Johannes Baptist. Durch den Ausbau des Daches eines Hauses der Gemeinde St. Johannes Baptist sollen Räume für unterschiedliche Pfadfindergruppen geschaffen werden. Eine Sonderförderung in Höhe von 500,00 Euro erhält die Maßnahme „Ein medizinisches Gerät für kranke Säuglinge“ des Fördervereins Kinder- und Jugendklinik Herford e.V.

Der Stadtjugendring freut sich über die rege Beteiligung und bedankt sich ganz herzlich bei allen Schülerinnen und Schülern für ihr großes Engagement und bei allen Spendern für Ihre Bereitschaft, Freiwillige aufzunehmen und das Projekt zu unterstützen!